Radfahren in Katalonien, beispielsweise entlang der Costa Brava, Costa Dorada oder im Landesinneren, war bereits bei vielen Urlaubern beliebt, doch die Zahl der Radfahrer wird in Zukunft weiter steigen. Denn wenn man sich die neuesten Pläne ansieht, wird deutlich, dass Katalonien das Radfahren nun wirklich ernst nimmt. Die Regionalregierung investiert in den kommenden Jahren viel Geld in das Netz aus Radwegen und Freizeitstrecken.
Es stehen 240 Millionen Euro bereit, was etwa 700 Kilometern brandneuer Infrastruktur entspricht. Man denke dabei an Wege für den täglichen Weg zur Arbeit, vor allem aber an Routen für Urlauber. Gerade dieser touristische Aspekt steht im neuen Kurs im Vordergrund.
Das Nachrichtenmedium 20minutos berichtet, dass der Fokus darauf liegt, einzelne Straßenabschnitte miteinander zu verbinden. Derzeit stehen Radfahrer oft plötzlich vor einer Sackgasse oder einem unlogischen Übergang. Das ist frustrierend. Der neue Ansatz verschmilzt alles zu einem einzigen, fließenden Netz, das sich einfach angenehm befahren lässt und logisch anfühlt.
Die Regionalregierung weiß, dass der Fahrradtourismus stark wächst, und Katalonien will diesen Zug nicht verpassen. Sichere, schöne Routen locken Menschen an, die die Region auf zwei Rädern entdecken. Das bringt der örtlichen Kneipe und dem Hotel um die Ecke direkt Geld ein. Eigentlich profitiert jeder davon.
Natürlich geht es auch um den Planeten. Weniger Autos und mehr Radfahren sorgen für sauberere Luft und weniger Emissionen. Das Fahrrad ist kein Spielzeug mehr für das Wochenende. Es zählt nun als vollwertiger Bestandteil unserer Mobilität. Eine Erleichterung für die überfüllten Straßen.
Sie setzen die Pläne Schritt für Schritt um. Die Orte, an denen der Bedarf am größten ist, erhalten Vorrang. Die ersten Ergebnisse werden wahrscheinlich schon in ein paar Jahren zu sehen sein. Natürlich müssen dann auch die Genehmigungen stimmen. Die Landschaft ändert sich nicht, aber die Art und Weise, wie man bald durch sie hindurchflitzt, schon.
Quelle: Agenturen





